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Onkologische Versorgung Oldenburger Münsterland

Krankenhaus Damme und Lohne entwickeln Onkologische Versorgung Oldenburger Münsterland

Patienten profitieren von schnellerer Diagnose und umfassender Betrachtung des Krankheitsbildes.

Gemeinsam mit den niedergelassenen Hämatologen und internistischen Onkologen Dr. Reinhold Siegmund und Dr. Matthias Penke aus Damme entwickeln die Krankenhäuser Damme und Lohne ein abgestimmtes Versorgungskonzept für Krebspatienten mit dem Namen Onkologische Versorgung Oldenburger Münsterland (OVOM).

Dadurch soll der Zeitaufwand der Diagnostik für die Patienten verkürzt werden. Denn eine frühe Erkennung sowie eine fächerübergreifende Therapie können die Behandlungschancen deutlich verbessern. Ärzte verschiedener Fachrichtungen wählen aus den Therapiemöglichkeiten gemeinsam mit dem betroffenen Patienten die jeweils Erfolg versprechendste aus. Dabei werden die niedergelassenen Ärzte eng in die Behandlung und Betreuung der Patienten einbezogen.

"Eine umfassende Betrachtung eines onkologisch erkrankten Patienten hat sehr viele Vorteile im Sinne verbesserter Behandlungschancen", so Dr. Siegmund und Dr. Penke. "Indem wir als Internisten und Krebsspezialisten in die Diagnostik und die Entwicklung des Therapieplanes gemeinsam mit Chirurgen, Gynäkologen, Gastroenterologen und je nach Art der Tumorerkrankung weiteren Fachärzten eingebunden sind, ist diese umfassende Betrachtung sichergestellt."

Als Fundament wird von mehreren Fachärzten ein so genannter klinischer Pfad Onkologische Versorgung entwickelt. Dadurch wird für jeden Patienten, der die Krankenhäuser Lohne oder Damme beziehungsweise Dr. Siegmund und Dr. Penke aufsucht, eine optimale Versorgung sichergestellt. Dabei ist man auch auf diejenigen Fälle vorbereitet, die eine weitergehende Behandlung in einer Spezialklinik erfordern. "Jeder Patient soll sich darauf verlassen können, dass er in unseren Krankenhäusern optimal und interdisziplinär versorgt wird", so die Geschäftsführer der beiden Krankenhäuser Ralf Grieshop und Ulrich Pelster . "Selbstverständlich endet der Behandlungspfad nicht in unseren Häusern: In erforderlichen Fällen werden umgehend die notwendigen Verlegungen vorgenommen."

Um das Konzept erfolgreich umzusetzen, werden viele flankierende Maßnahmen ergriffen. So werden in Damme wie in Lohne Krankenschwestern speziell im Hinblick auf onkologische Fragestellungen geschult. Außerdem wird der soziale Dienst in den Krankenhäusern den onkologischen Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen, den Kontakt zu Selbsthilfegruppen herstellen und dafür sorgen, dass Patienten nach einem stationären Krankenhausaufenthalt nicht auf sich allein gestellt sind.

Die Ärztlichen Direktoren der beteiligten Krankenhäuser sowie Dr. Siegmund und Dr. Penke resümieren: "Mit diesem Konzept zur Onkologischen Versorgung Oldenburger Münsterland machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer optimalen Versorgung dieser besonderen Patientengruppe. Wir freuen uns, die bereits bislang erfolgreiche Zusammenarbeit auf dieses neue Fundament zu stellen." Dabei ist durchaus daran gedacht, diesem eine eigene Rechtsperson zu geben.

Dr. Siegmund und Dr. Penke, die ihren Praxishauptsitz in Damme behalten werden, planen außerdem, ihre ambulante Tätigkeit auf den Standort Lohne zu erweitern. Somit wäre an beiden Standorten die wohnortnahe ambulante Behandlung sichergestellt.