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Das Hebammenteam am Krankenhaus St. Elisabeth Damme, zu dem auch (von links) Susanne Schulz, Maren Schmidt und Alexandra Stolte gehören, startet ein neues Angebot für Schwangere und junge Mütter, die keine Hebamme gefunden haben. Foto: Meier/Krankenhaus Damme Das Hebammenteam am Krankenhaus St. Elisabeth Damme, zu dem auch (von links) Susanne Schulz, Maren Schmidt und Alexandra Stolte gehören, startet ein neues Angebot für Schwangere und junge Mütter, die keine Hebamme gefunden haben. Foto: Meier/Krankenhaus Damme

Hilfe in Zeiten des Hebammenmangels

Neue Sprechstunde am Dammer Krankenhaus für Schwangere und junge Mütter, die keine Hebamme gefunden haben.

Damme/Steinfeld/Dinklage. Das Hebammenteam am Krankenhaus St. Elisabeth Damme startet ein neues Angebot für Schwangere und junge Mütter, die keine Hebamme gefunden haben. „Damit möchten wir helfen, eine Versorgungslücke so gut es geht zu schließen“, betont Hebamme Susanne Schulz aus Steinfeld.

Die beiden Hebammen Alexandra Stolte aus Dinklage und Maren Schmidt aus Berge werden die Sprechstunde ab sofort dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr in den Räumen der Geburtshilfe des Dammer Krankenhauses anbieten. Damit soll auch frisch gebackenen Müttern geholfen werden, die keine Hebamme für die häusliche Betreuung gefunden haben.

Die beiden Hebammen stehen bereit für die Schwangerenberatung und auch die Betreuung bei Beschwerden. Beide haben langjährige Erfahrungen im Umgang mit Schwangeren und jungen Müttern.

In der Sprechstunde sind zudem Anmeldungsgespräche für Frauen, die im Kreißsaal des Dammer Krankenhauses entbinden möchten, möglich. Darüber hinaus sind ambulante CTG-Kontrollen - auch bei Überschreitung des Entbindungstermines - alle zwei Tage vorgesehen.

„Das ist neu“, sagt Susanne Schulz: „Wir möchten dazu beitragen, dass alle Frauen eine Betreuung durch eine Hebamme bekommen.“ Denn die Betreuung sei wichtig und umfassend. Dazu gehöre zum Beispiel die Hilfestellung bei der Säuglingsernährung und Pflege sowie bei der motorischen Entwicklung.

Das neue Angebot werde von den Krankenkassen getragen. Selbst zu zahlen wären lediglich Leistungen wie Akupunktur oder Taping.


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